Der Sinn des Lebens ist 42

Das war die Antwort des Supercomputers ‚Deep Thought‘ auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allen. 42. Keine Panik! Im tjuub Magazin werden wir nicht über so schwer verdauliche Themen schreiben wie den Sinn des Lebens.

Warum nenne ich den tjuub Blog so?  

Früher las ich viel. Als ich noch keine Unternehmerin war und mich nicht von den sozialen Medien ablenken ließ. Eines meiner Lieblingsbücher ist „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams. Das Buch ist eine Mischung aus Komödie, Satire und Science-Fiction. Herrlich absurd und ein schräger Blick auf unsere Gesellschaft.

Aus dem Buch nahm ich einige hilfreiche Tipps fürs Leben mit. Zum Beispiel den mit dem Haar an der Kühlschranktür. Das hat mich ohne Lebensmittelvergiftung durch abenteuerliche WG-Zeiten gebracht und half bei der Überführung von Joghurt Dieben.

Den Tipp, dass man immer ein Handtuch dabeihaben sollte, weil es „so ziemlich das Nützlichste“ auf Reisen durch die Galaxie ist, übernahm ich erst später als Vanlifer.

Ich liebe Adams' Humor. Selbst tat ich mich immer schwer mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Die Frage ist mir zu groß, zu ernst.

Der Autor ließ den Supercomputer 7,5 Millionen Jahre rechnen, bis er die Antwort 42 ausspuckte. Sehr zur Enttäuschung des Menschen. Deep Thought gab außerdem den Hinweis, dass die Frage nicht gut formuliert ist.

Was machen die geneigten Leser? Sie nehmen sich wieder mal zu ernst, wundern weiter und interpretieren in die Antwort ‚42‘ wilde Theorien. Autor Douglas Adams schrieb in einem Usenet-Beitrag 1993:
„Die Antwort ist ganz einfach. Es war ein Scherz. Es musste eine Zahl sein, eine ganz gewöhnliche, eher kleine Zahl, und ich nahm diese. Binäre Darstellungen, Basis 13, tibetische Mönche, das ist totaler Unsinn. Ich saß an meinem Schreibtisch, starrte in den Garten hinaus und dachte: ‚42 passt‘. Ich tippte es hin. Das ist alles.“

Im tjuub Magazin werdet ihr künftig keine Antwort auf die große Sinnfrage bekommen. Aber vielleicht eine auf die kleine, persönliche.

Für mich macht es Sinn, unsere Welt so zu behandeln, dass die nächsten Generationen sich selbst entscheiden können, ob sie eine Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem finden wollen. Oder ob sie einfach nur Zeit haben möchten, um in Ruhe vor sich hinzuschauen.

Wenn ich einen kleinen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft leisten kann, bin ich zufrieden und mein Leben macht für mich Sinn.
Aber bitte mit Humor und einer großen Portion Selbstironie, deshalb ‚42 – das tjuub Magazin‘.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen